Bücher und Medien

Unsere Buchempfehlungen für Sie ...

Mit der hier vorgestellten Auswahl wollen wir ihren Blick auf Bücher lenken, die ihnen einen ersten Einblick in die Freimaurerei und deren Wesen und Wirken geben. Von sachlich bis heiter spannen die aufgeführten Bücher einen Bogen über die Facetten der Freimaurerei.
 

  • Rolf Appel/Jens Oberheide: Was ist Freimaurerei?, 10. Aufl. (Bauhüttenverlag)

Das Buch gibt einen sachkundigen, umfassenden und vorurteilsfreien Überblick über die Geschichte und das Wesen der Freimaurerei.
Aus dem Inhalt: Grundlage, Wesen und Aufgabe. Die Entstehung. Das Brauchtum. Die Symbole und Sinnbilder. Geheimnisse und Geheimhaltung. Freimaurer in der Welt. Was ist Freimaurerei? Organisatorischer Aufbau. Abgrenzung Kirche-Staat-Frau. Soziales und caritatives Wirken. Verfolgung durch Ludendorf und Hitler. Freimaurerei und Literatur.

  • Edwin Biedermann: Logen, Clubs und Bruderschaften (Bauhüttenverlag)

Staatsmänner, Wissenschaftler, Industrie- und Wirtschaftskapitäne, bedeutende Künstler gehören oder gehörten Clubs, Logen oder Bruderschaften mit teilweise skurrilen Namen an. Was verbindet sie? Was sind die Ziele dieser Institutionen, die sehr verschieden sind und doch alle eine geheimnisvolle Anziehungskraft ausüben?
Das Buch geht diesen Fragen nach und stellt die einzelnen Organisationen von den geschichtlichen Ursprüngen bis zum heutigen
Erscheinungsbild dar.

  • Philip Militz: Freimaurer in 60 Minuten, München u. Wien, 2012, 6. Aufl.

"Freimaurer in 60 Minuten" ist keine trockene Faktensammlung, sondern ein kurzweiliger Erfahrungsbericht aus der Perspektive eines Journalisten und engagierten Freimaurers - These: Freimaurerei ist das erfolgreichste Persönlichkeitstraining der Weltgeschichte, wovon die lange Liste berühmter Logenbrüder zeugt.

  • Frank Schirrmacher: Ego. Das Spiel des Lebens, München, 2013

Es ist die Geschichte einer Manipulation: Vor sechzig Jahren wurde von Militärs und Ökonomen das theoretische Model eines Menschen entwickelt. Ein egoistisches Wesen, das nur auf das Erreichen seiner Ziele, auf seinen Vorteil und das Austricksen der anderen bedacht war: ein moderner Homo oeconomicus. Nach seiner Karriere im Kalten Krieg wurde er nicht ausgemustert, sondern eroberte den Alltag des 21. Jahrhunderts. Aktienmärkte werden heute durch ihn gesteuert, Menschen ebenso. Er will in die Köpfe der Menschen eindringen, um Waren und Politik zu verkaufen. Das Modell ist zur selbsterfüllenden Prophezeiung geworden. Der Mensch ist als Träger seiner Entscheidungen abgelöst, das große Spiel des Lebens läuft ohne uns.

  • Markus Gabriel: Warum es die Welt nicht gibt, Berlin, 2013, 5. Aufl.

Eine kluge Betrachtung der Welt, in der es neben Hegel, Schelling und Wittgenstein auch um die Existenz von Einhörnern auf der Rückseite des Mondes sowie um die Simpsons und Lars von Trier geht.
Markus Gabriel, Deutschlands jüngster Philosophieprofessor, widmet sich den schwindelerregend großen Fragen der Menschheit. Dass es die Welt nicht gibt, ist eine alte Weisheit, die aber noch immer niemand richtig verstanden hat. Denn meistens wird daraus geschlossen, dass es dann eben gar nichts gibt.

  • Georg Harald Zawadzky-Krasnopolsky: Leadership ohne Vorurteile, München, 2002

Anhand von spielerisch anmutenden Beispielen zeigt der Autor, dass unser Gehirn zu einer vorschnellen Beurteilung von Menschen und ihren Handlungen neigt - und wir uns auf diese Weise zu falschen Entscheidungen verleiten lassen. Ein Problem besonders für Manager, die oft rasch und ohne vollständige Informationen Urteile fällen müssen. Die Gegenstrategie: genaue Beobachtung sowohl der Umwelt wie auch der eigenen Voreingenommenheit.

  • Gerd Scobel: Weisheit – Über das was uns fehlt, Köln, 2011

Gert Scobel zeigt in seinem kenntnisreichen Buch, dass uns heute kaum etwas so sehr fehlt wie Weisheit: Im Um­gang mit der Welt, mit anderen und uns selbst. Denn in unserer immer komplexer werdenden Umwelt, die uns mit Widersprüchen ebenso konfrontiert wie mit immer mehr Faktenwissen, brauchen wir Orientierung. Doch die fehlt. Und Weisheit stellt sich auch im Alter nicht von selbst ein. Gert Scobel belegt fundiert, dass man sie erlernen kann und sollte. Dabei speist sich die Gelassenheit, von der der Autor spricht, nicht aus esoterischen Höhenflügen, die oft mit einer unsanften Bauchlandung enden. Vielmehr ist sie inspiriert von den Lehren des Buddhismus, die Scobel überraschend mit der westlichen Geistesgeschichte versöhnt. Er verfolgt die Weisheit bis zu ihren Ursprüngen, ins Mittelalter und in den fernen Osten. Das Buch bringt uns aber auch die neusten Erkenntnisse zur Weisheit aus Psychologie, Neurowissenschaften, Bio­logie, Glücksforschung und Komplexitätsforschung nahe. Entstanden ist die faszinierende und anschaulich erzählte Geschichte einer Geistes­haltung, die sich nicht nur unterhaltsam und spannend liest, sondern auch mit großem persönlichem Gewinn.
Denn Weisheit ist die Grundvoraussetzung für ein sinnvolles und geglücktes Leben.

  • Umberto Eco: Die Geschichte der Schönheit, München, 2006

Was ist schön? Jeder glaubt das zu wissen, und dennoch hat sich die Vorstellung davon, was das Schöne sei, immer wieder verändert. Umberto Eco lässt diese Ideen im Wandel der Zeiten und der Kunst sichtbar werden. Er entwirft ein grandioses Panorama von der Antike bis in die Gegenwart und bezieht alle künstlerischen Ausdrucksformen bis hin zu Industriedesign, Film und Popkultur mit ein. Zahlreiche ausgewählte Texte aus Literatur und Philosophie sowie Zeugnisse von Künstlern begleiten Ecos Wanderung und liefern den »Originalton« aus der Zeit. So entstand eine beeindruckende und unterhaltsame Einführung in die Kunst der Menschheitsgeschichte.

  • Ulrich Renz: Schönheit – Eine Wissenschaft für sich, Berlin, 2006

Ulrich Renz nimmt seine Leser mit auf eine Entdeckungsreise in eines der spannendsten Felder, das die Wissenschaft zu bieten hat: die Attraktivitätsforschung. Schönheit. Eine Wissenschaft für sich ist nicht nur ein packender Wissenschaftsreport, sondern auch die Geschichte einer schwierigen Liebe, die uns Menschen seit jeher bezaubert und irritiert.

  • Dr. Ha Vinh Tho: Grundrecht auf Gück. Bhutans Vorbild für ein gelingendes Miteinander. Aufgezeichnet von Gerd Pfitzmaier, München 2014.

Denken wir um! "Das Bruttosozialglück ist keine Utopie, sondern eine Chance für die ganze Welt", sagt Dr. Ha Vinh Tho, Leiter des Gross National Happiness (GNH) Center in Bhutan. Er arbeitete viele Jahre in den Krisenregionen der Erde und hält weltweit Vorträge. In Bhutan werden Entscheidungen nach einem ganzheitlichen Wertesystem getroffen: Bhutan hat z. B. abgelehnt, Mitglied in der WTO zu werden, was sich negativ auf das Gesamtwohl ausgewirkt hätte. Auf UN-Ebene ist der kleine Himalayastaat beauftragt, weltweite Lösungen für ein gesundes Wirtschaften zu erarbeiten. Im Buch wird erklärt, wie GNH funktioniert, was glückliche Menschen auszeichnet, wie sie ihr Miteinander gestalten und welche Relevanz sich daraus für unsere Gesellschaft ergibt.

  • Michael Wolffsohn: Zum Weltfrieden. Ein politischer Entwurf, München 2015.

Die Welt scheint aus den Fugen, Staaten zerbrechen, Bürgerkriege breiten sich aus. Terroristen wie Staatschefs stoßen in die Lücken vor, die sich durch scheiternde Staaten auftun, und nutzen sie. Viele Staaten sind gescheitert oder werden noch scheitern. Jede neue Krise löst hektische Aktivitäten aus, einen Tourismus der Friedenspolitik auf allerhöchstem Niveau, der zu keiner Lösung führt. Warum ist das so?

 

  • Philipp Ruch: Wenn nicht wir, wer dann? Ein politisches Manifest, München 2015, 2.Aufl.

Flüchtlinge, die an Europas Grenzen sterben; eine Sicherheitspolitik, die auf massenhafter Datenausspähung beruht; deutsche Waffenlieferungen an autoritäre Regime – es gäbe reichlich Anlass, sich zu empören. Doch die Mehrheit unserer Gesellschaft versinkt in Lethargie und Zynismus. Wie lange schauen wir noch zu? Politik muss zurück in die Hände derer, die etwas ändern möchten. Philipp Ruch holt mit seinen öffentlichen Aktionen das politische Bewusstsein zurück ins tägliche Leben – gegen die Gleichgültigkeit, die unsere Gesellschaft um ihre lebenswerten Prinzipien bringt. Er zeigt, wie wir unser Leben wieder auf eine uneingeschränkte Menschlichkeit verpflichten können. Eine Streitschrift für alle, die jenseits von Parteipolitik oder Egozentrismus etwas bewirken wollen. Ein Aufruf zum Handeln!

  • Das konvivialistische  Manifest. Für eine neue Kunst des Zusammenlebens, hrsg. von Frank Althoff und Claus Leggewie, in Zusammenarbeit mit dem Käte Hamburger Kolleg/Centre for Global Cooperation Research Duisburg. Übersetzt aus dem Französischen von Eva Moldenhauer, Bielefeld 2014.

Eine andere Welt ist nicht nur möglich, sie ist auch absolut notwendig. Die globalen Probleme des Klimawandels, der Armut, sozialen Ungleichheit oder der Finanzkrise erfordern ein Umdenken und veränderte Formen des Zusammenlebens. Viele Bewegungen, Initiativen und Gruppierungen suchen aktuell schon nach alternativen Wegen. Ihnen allen gemeinsam ist das Streben nach einer neuen Kunst, miteinander zu leben (con-vivere). Konvivialismus bedeutet das Ausloten von Möglichkeiten, wie jenseits der Wachstums-gesellschaft ein Zusammenleben möglich sein kann, wie Sozialität, Konflikt und Individualität aufeinander bezogen werden und wie ökologisch und sozial nachhaltige Formen demokratischen Lebens ausschauen können. Eine neue politische Philosophie erscheint daher dringend geboten, und das weltweit diskutierte Manifest renommierter Autoren stellt als Minimalforderung klar: Eine solche neue Philosophie und Kunst des Zusammenlebens muss den Primat des Ökonomischen brechen und sich auf eine gemeinsame Menschheit und auf den Wert der Individualität zugleich berufen.

 

  • Michael Schmidt-Salomon. Manifest des Evolutionären Humanismus. Plädoyer für eine zeitgemäße Leitkultur, Aschaffenburg, 2.korrigierte und erweiterte Auflage 2006.

Wir leben in einer Zeit der Ungleichzeitigkeit: Während wir technologisch im 21. Jahrhundert stehen, sind unsere Weltbilder mehrheitlich noch von Jahrtausende alten Mythen geprägt. Diese Kombination von höchstem technischen Know-how und naivstem Kinderglauben könnte auf Dauer fatale Konsequenzen haben.
Angesichts der Gefahren, die aus der Renaissance unaufgeklärten Denkens in einem technologisch hoch entwickelten Zeitalter erwachsen, entwirft das Manifest des Evolutionären Humanismus eine säkulare Gegenposition, die im Einklang mit den häufig desillusionierenden Ergebnissen der (natur-) wissenschaftlichen Forschung steht. Das Manifest liefert auf diese Weise nicht nur eine kompakte Zusammenfassung der Grundpositionen einer „zeitgemäßen Aufklärung“, es ist auch ein entschiedenes Plädoyer für eine „alternative politische Leitkultur“, die auf die besten Traditionen von Wissenschaft, Philosophie und Kunst zurückgreift, um das unvollendete Projekt der aufgeklärten Gesellschaft gegen seine Feinde zu verteidigen.

 

 

Die Freimaurerloge "sapere aude" lädt Sie ein zu unserem Gästeabend am 20.10.2017 um 20:00 Uhr.

Das Thema des Gästeabend ist: Philipp Ruch: "Wenn nicht wir, wer dann? Ein politisches Manifest", Buchbesprechung.

Die Anmeldung zu diesem Abend muß über die Kontaktseite unserer Loge erfolgen. Nach der Kontaktaufnahme erhalten Sie eine Einladung zu den Gästeabenden unserer Loge.